Systematik der Musik
15-Jul-2003
Mit der Systematisierung von Musik nach intersubjektiven Kriterien beschäftigen sich die Disziplinen Gattungskunde und Formenlehre sowie die Stilkunde.
Die Musikwissenschaften haben mehrere Ordnungsdimensionen entwickelt, die mit unterschiedlichem Erfolg auf Musik angewendet werden.
Nach Art der Beteiligten:
- Vokalmusik (siehe auch A Cappella, Vokalszene)
- Instrumentalmusik
Nach wertmässiger Einordnung:
- E-Musik (so genannte Ernste Musik),
- U-Musik (Unterhaltungsmusik, Populäre Musik).
Nach Herkunft:
- Musik aus der europäischen Abstammungslinie (alte und zeitgenössische Musik)
- Außereuropäische Musik, heute auch Weltmusik genannt, die von der Musikethnologie untersucht wird.
Nach Verwendungszweck:
- Funktionale Musik, von liturgischer Musik über Militärmusik, Filmmusik bis zur Muzak
- Autonome Musik, die um ihrer selbst willen komponiert und aufgeführt wird
Nach religiöser Motivation:
- Sakrale Musik oder Liturgische Musik, z.B. Choral, Kirchenlied, Messe, Oratorium
- Profane Musik oder Weltliche Musik
Nach Tonsystemen:
- Neuntonmusik (z.B. Osvaldo Antonio Ovejero)
- Zehntonmusik (fernöstliche Musik)
- Zwölftonmusik (Neue Musik)
Nach der Menge der Beteiligten:
- Solo
- Duett
- Trio
- Quartett
- Quintett
- Sextett
- Ensemble
Als Spezialfall des 19. und 20. Jahrhunderts nach Tonalitätsvorstellung:
- Tonale Musik
- Atonale Musik
- - -
Bühnenmusik
- Oper - Operette - Musical - Singspiel - Ballett - Revue
Sinfonische Musik
- Sinfonie - Sinfonische Dichtung - Instrumentalkonzert
Kammermusik
- Streichquartett - Bläserquintett - Klaviertrio - Klavierquartett
Vokalmusik (weltliche Musik bzw. Kirchenmusik)
- Arie - Madrigal - Lied - Kunstlied - Duo - Trio - Quartett - Chorlied - Choral - Kantate - Messe - Oratorium - Requiem
Tanzmusik
- Menuett - Walzer
Klaviermusik
- Sonate - Variationen
Siehe auch
- Stilrichtungen der Musik
Kategorien:
15-Jul-2003
Mit der Systematisierung von Musik nach intersubjektiven Kriterien beschäftigen sich die Disziplinen Gattungskunde und Formenlehre sowie die Stilkunde.
Die Musikwissenschaften haben mehrere Ordnungsdimensionen entwickelt, die mit unterschiedlichem Erfolg auf Musik angewendet werden.
Nach Art der Beteiligten:
- Vokalmusik (siehe auch A Cappella, Vokalszene)
- Instrumentalmusik
Nach wertmässiger Einordnung:
- E-Musik (so genannte Ernste Musik),
- U-Musik (Unterhaltungsmusik, Populäre Musik).
Nach Herkunft:
- Musik aus der europäischen Abstammungslinie (alte und zeitgenössische Musik)
- Außereuropäische Musik, heute auch Weltmusik genannt, die von der Musikethnologie untersucht wird.
Nach Verwendungszweck:
- Funktionale Musik, von liturgischer Musik über Militärmusik, Filmmusik bis zur Muzak
- Autonome Musik, die um ihrer selbst willen komponiert und aufgeführt wird
Nach religiöser Motivation:
- Sakrale Musik oder Liturgische Musik, z.B. Choral, Kirchenlied, Messe, Oratorium
- Profane Musik oder Weltliche Musik
Nach Tonsystemen:
- Neuntonmusik (z.B. Osvaldo Antonio Ovejero)
- Zehntonmusik (fernöstliche Musik)
- Zwölftonmusik (Neue Musik)
Nach der Menge der Beteiligten:
- Solo
- Duett
- Trio
- Quartett
- Quintett
- Sextett
- Ensemble
Als Spezialfall des 19. und 20. Jahrhunderts nach Tonalitätsvorstellung:
- Tonale Musik
- Atonale Musik
- - -
Bühnenmusik
- Oper - Operette - Musical - Singspiel - Ballett - Revue
Sinfonische Musik
- Sinfonie - Sinfonische Dichtung - Instrumentalkonzert
Kammermusik
- Streichquartett - Bläserquintett - Klaviertrio - Klavierquartett
Vokalmusik (weltliche Musik bzw. Kirchenmusik)
- Arie - Madrigal - Lied - Kunstlied - Duo - Trio - Quartett - Chorlied - Choral - Kantate - Messe - Oratorium - Requiem
Tanzmusik
- Menuett - Walzer
Klaviermusik
- Sonate - Variationen
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