Medien

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09-Jan-2004

Compact Disc (CD)

Die Compact Disc (üblicherweise als CD abgekürzt) ist ein optischer Massenspeicher, der Anfang der 80er zur digitalen Speicherung von Musik von Philips und Sony eingeführt wurde und die Schallplatte ablösen sollte. Später wurde das Format der Compact Disk erweitert, um nicht nur Musik abspeichern zu können. Als CD-ROM wird sie seitdem auch zur Speicherung von Daten für Computer eingesetzt.

Seit 2001 werden in Deutschland auch silberne Scheiben verkauft, die einen Kopierschutz enthalten. Sie werden zwar ebenfalls als CD bezeichnet, entsprechen aber den Bestimmungen des Red Book nicht und sind demnach keine echten Audio-CDs.

Der Kopierschutz wird realisiert, indem künstlich Fehler eingebracht werden oder durch andere Abweichungen vom Red Book-Standard. Es ist dadurch ein "Abspielschutz", da die Fehler bewirken, dass sich die Platten nicht mehr in dem CD-Laufwerk eines PCs abspielen lassen. Dies soll so das Kopieren verhindern. Linux oder spezielle Programme unter Windows lassen sich davon aber nicht beeindrucken und können die Daten trotzdem lesen. Viele Autoradios oder andere CD-Spieler haben jedoch Probleme damit oder sind einem erhöhten Verschleiß ausgesetzt. Meist leidet die Ton-Qualität unter dem so genannten Kopierschutz.

Digital Versatile Disc (DVD)

Bei der Digital Versatile Disc, kurz DVD, handelt es sich um einen Datenträger, der wie eine Compact Disc (CD) aussieht und ähnlich wie diese gelesen werden kann. Die Kapazität einer DVD liegt um ein Mehrfaches höher als bei einer CD. Ermöglicht wird dies durch eine höhere Datendichte und zwei parallele Datenschichten (Layer). Bei einer DVD können zudem beide Seiten beschrieben sein, was die CD-Spezifikation nicht zulässt. Doppelseitige DVDs sind jedoch selten. Um diese nutzen zu können, benötigt man entweder Abspielgeräte, die mit zwei Leseeinheiten ausgestattet sind, oder man muss die DVD im Betrieb umdrehen. Sie werden verwendet, um Filme in mehreren Bildformaten speichern zu können, z.B. die 1:2.35-Widescreen-Fassung auf der einen, die 4:3-Vollbild-Version auf der anderen Seite.

Zu Beginn der DVD-Produktion wurden auch einige doppelseitige DVDs mit nur einem Layer pro Seite produziert, da die Herstellung von DVDs mit zwei Layern pro Seite noch nicht so gut beherrscht wurde und relativ teuer war. Aus diesem Grund gibt es einige Filme auf DVD bei denen man während des Films die DVD umdrehen muss. Im Fachjargon der "DVD-Freaks" hat sich für solche DVDs der Name Flipper eingebürgert. Hiermit werden allerdings nur DVDs bezeichnet, die man während des Films umdrehen muss, nicht alle doppelseitigen DVDs. Heute sollte man allerdings keine Flipper mehr im Laden finden.

Minidisk und HiMD

Anfang Januar 2004 stellte Sony eine verbesserte Version der Minidisk unter der Bezeichnung Hi-MD vor; der neue Datenträger hat eine Speicherkapazität von 1 GB, dies entspricht laut Sony bis zu 45 Stunden Musik im Atrac-Format bei 48 Kilobit pro Sekunde; auch Daten können auf die Discs übertragen werden. Der Preis der 1-GByte-Minidisc soll bei etwa sieben US-Dollar pro Datenträger liegen.

Zum Abspielen der neuen Minidics benötigt man allerdings auch einen neuen MD-Walkman - alte Geräte können die Hi-MDs nicht lesen.

Netmarks

Golem.de: "Minidisk mit 1 GByte Kapazität von Sony. Bis zu 45 Stunden Musik auf einem Datenträger" (Entertainment), 08.01.2004, 10:35,

www.golem.de/0401/29160.html.

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