›I Like‹ heißt die aktuelle Single von US-Megastar Keri Hilson, die diese Woche von Null direkt auf Eins in die Media Control-Charts einsteigt.
Geschrieben und produziert wurde der Song von den Robin Grubert und David Jost. Beide gehören zu den derzeit erfolgreichsten Songschreibern und Produzenten Deutschlands.
Keri Hilson, die in Amerika durch Duette mit Kanye West und Timbaland schon zur Liga der Superstars zählt, war in Deutschland bis zur letzten Woche jedoch weitestgehend unbekannt. Das hat sich dank des unermüdlichen Einsatzes der beiden Songwriter und Produzenten nun über Nacht geändert.
Rammstein springen mit "Liebe ist für alle da" in den deutschen Album-Charts von null auf eins. Die Brachialrocker legen mit der neuen CD die bisher stärkste Auftaktwoche des Jahres hin. Wie media control mitteilt, schmiedeten die Schwermetaller das vierte Nummer-eins-Album in Folge und die siebte Topplatzierung insgesamt.
Der entthronte Xavier Naidoo rutscht mit "Alles kann besser werden" auf Rang zwei und verdrängt Helene Fischer ("So wie ich bin") auf Position vier.
Überhaupt zeigen sich die Charts runderneuert: Sechs Neulinge wirbeln die Top Ten durcheinander. Auf Platz drei liefert der neue "Twilight"-Soundtrack zu "New Moon" einen Vorgeschmack auf die in Kürze startende Kino-Fortsetzung der Vampir-Saga.
Robbie Williams legt mit seiner Comeback-Single "Bodies" einen fulminanten Start in den media control Single-Charts hin und sprintet direkt auf Platz eins. Der Brite erklimmt zum dritten Mal in seiner Karriere den Gipfel im Single-Ranking. Das teilt media control mit.
In den Album-Charts geht der heiße Neueinsteiger-Herbst in die nächste Runde: Xavier Naidoo - dieses Mal ohne Unterstützung der Söhne Mannheims - schnappt sich mit der neuen Solo-CD "Alles kann besser werden" sofort die Führung.
Hinter dem Mannheimer geben sich die Neuzugänge auf dem Podium die Klinke in die Hand: Helene Fischer kommt "So wie ich bin" auf Platz zwei. Shakira bezieht mit "She Wolf" Stellung auf Rang drei.
Tokio Hotel stürmen mit ihrer neuen CD "Humanoid" in den deutschen Album-Charts von null auf eins. Nach "Schrei" (2005) und "Zimmer 483" (2007) ist es bereits die dritte Nummer-eins-Platzierung der Magdeburger im LP-Ranking, wie media control mitteilt.
Zusammen mit weiteren Neueinsteigern brennen Tokio Hotel ein echtes Neuheiten-Feuerwerk ab: So rasen Scooter "Under The Radar Over The Top" auf Platz zwei - ein neuer Karriererekord für die Techno-Truppe. Mit Nena auf Platz drei, die auf die Qualität von "Made In Germany" setzt, ist das Podium fest in der Hand nationaler Künstler.
Auf Platz vier knallen Kiss mit "Sonic Boom". Letztmals war die US-Band 1980 mit "Unmasked" so gut platziert. Komplettiert wird das neue Spitzenquintett von Ärzte-Frontmann Bela B. und seinem zweiten Solo-Album "Code B".
Traumstart für Madonna: Die Pop-Diva stürmt mit dem neuen Best-Of-Album "Celebration" direkt auf Platz eins der deutschen Album-Charts. Wie Media Control mitteilt, thront die erfolgreichste Solointerpretin der deutschen Charts zum elften Mal an der Spitze des LP-Rankings.
Auch die weiteren Medaillenränge gehen an Neueinsteiger: Element Of Crime starten mit "Immer da wo du bist bin ich nie" auf Platz zwei und kommen vor "Backspacer" von Pearl Jam ins Ziel. Besser waren sowohl die deutsche Band um Sänger Sven Regener als auch die US-Rocker noch nie platziert.
Mika legt mit "The Boy Who Knew Too Much" seinen zweiten Longplayer vor. Die CD steigt auf Rang sechs ein.
Die "Wünsche" von Pur gehen auf Platz eins der Album-Charts in Erfüllung. Die Band um Hartmut Engler übernimmt mit dem neuen Longplayer sofort die Führung. Bereits zum achten Mal stehen sie an der Spitze des Rankings. Das teilt Media Control mit.
Auf Position drei zieht "The Beatles Stereo Box" in die Charts ein. Neben dem 16-CD-Set platzieren sich die Beatles mit "White Album" (41), "Abbey Road" (52), "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" (73), "Revolver" (79) und "Past Masters" (96) in der Hitliste.
Weitere Neueinsteiger folgen mit "Need To Believe" (8) von Gotthard und der Soundtrack "Hannah Montana 3" (13).
Erfolgreiches Comeback für Whitney Houston. Die US-Sängerin stürmt mit "I Look To You" sofort auf Platz eins der Top 100 Album-Charts. Houston steht erstmals seit dem Soundtrack zu "The Bodyguard" wieder auf dem Charts-Gipfel. Das teilt Media Control mit.
Rang zwei sichert sich Neuling Semino Rossi mit "Die Liebe bleibt". Gemeinsam mit Whitney Houston verdrängt der Schlagersänger Vorwochensieger Jan Delay ("Wir Kinder vom Bahnhof Soul") auf die Drei.
Auf den Positionen acht, zehn und elf folgt ein Neueinsteiger-Trio bestehend aus Culcha Candela mit "Schöne neue Welt", "Wer Wind saet" der Mittelalter-Rocker Saltatio Mortis und "Before I Grow Old" von Seeed-Frontmann Dellé. Der "Stadtaffe" seines Band-Kollegen Peter Fox rangiert dieses Mal auf der Sechs.
Jan Delay beendet Michael Jacksons Herrschaft in den deutschen Album-Charts. "Wir Kinder vom Bahnhof Soul" sprintet direkt an die Spitze und zeigt der Konkurrenz die Hacken. Für den deutschen Musiker ist es die zweite Nummer-eins-Platzierung als Solo-Act nach "Mercedes Dance". Jacksons Best-of "King of Pop" tritt den Rückzug auf Platz zwei an, wie Media Control mitteilt.
Position drei erobert Marit Larsen mit ihrem Debüt-Album "If A Song Could Get Me You". In den Single-Charts setzt die Norwegerin noch einen drauf: Die gleichnamige Single überflügelt die Konkurrenz und verdrängt Emiliana Torrinis "Jungle Drum" auf den zweiten Rang.
Bei den LPs schaffen neben Jan Delay und Marit Larsen zwei weitere Neuzugänge den Direkteinstieg unter die besten Zehn: Die deutsche Fun-Metal-Band J.B.O. rockt mit "I Don't Like Metal - I Love It" auf Position sechs. Auf Platz acht landet pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum des Woodstock-Festivals "Woodstock 40".
Der "Boss" ist zurück: Bruce Springsteen übernimmt mit "Working On A Dream" sofort das Kommando in den deutschen Album-Charts. Es ist die fünfte Nummer-eins-Platzierung für Springsteen in Deutschland. Das teilt Media Control mit. Den Anfang machte 1984 "Born In The U.S.A.". Letztmals stand der 59-Jährige mit "Devils & Dust" im Jahr 2005 ganz oben.
Nach über drei Jahren Pause gibt es etwas Neues von Franz Ferdinand. "Tonight: Franz Ferdinand", das dritte Studioalbum der Schotten, debütiert auf Platz zwei. Besser war die Band in den deutschen Charts noch nie platziert.
Herbert Grönemeyer und Peter Fox rutschen je eine Position nach unten. Grönemeyers Best-of "Was muss muss" ordnet sich auf Rang drei ein, während es sich der "Stadtaffe" auf der Vier gemütlich macht. Für Adoro, die Spitzenreiter der Vorwoche, geht es mit ihrem gleichnamigen Album abwärts auf den siebten Platz.
AC/DC übernehmen im Handstreich das Kommando in den deutschen Album-Charts. Das neue Studioalbum "Black Ice" rauscht sofort an die Spitze des LP-Rankings. Wie Media Control bekannt gibt, legten Angus Young und Co. die stärkste Verkaufswoche des Jahres 2008 hin. In 35 Jahren Bandgeschichte führen sie zum zweiten Mal nach "Stiff Upper Lip" (2000) die Hitliste an.
Damit geben sich die Kultrocker nicht zufrieden: Insgesamt fünf Longplayer der Australier befinden sich aktuell in den Charts. Neben "Black Ice" sind "Back In Black", "Live", "No Bull" sowie "Plug Me In" auf den Positionen 42, 45, 57 und 63 platziert. Dieses Kunststück gelang letztmals Elvis Presley im Jahr 1977.
Annett Louisan holt mit "Teilzeithippie" zum Auftakt Silber. Kool Savas startet mit "Die John Bello Story Vol. 2" auf Platz zehn. "Arbeit nervt" von Deichkind und "The Colour Of Snow" von Polarkreis 18 steigen auf den Position 13 und 14 ein. Rang 22 ergattert Tina Turners neues Greatest-Hits-Album "Tina!"