Trauermusik / Lachrymae / Violakonzert
Hindemith schrieb seine Trauermusik einen Tag nach dem Tode König Georges V. im Jahre 1936 in London und leitete am darauffolgenden Tag selbst die Uraufführung im Rahmen eines BBC-Gedenkkonzerts. Damit schuf er ein klangvolles und wunderschönes Werk voll Erhabenheit, Traurigkeit, Untertänigkeit und Resignation. In Brittens Orchestrierung von Lachrymae, die farbenfreudiger als die um vieles ältere Klavierversion ist, dominiert das Spiel der Bratsche, welches der Komponist mehrmals mit der Gesamtstruktur verschmelzen und sich dann wieder lösen läßt. Pendereckis Concerto ist ebenfalls düster und traurig. Es eröffnet mit einem geisterhaft seufzenden Bratschensolo, welches in seinem Verlauf von abrupten Wechseln in Tempo, Stimmung, Charakter und Struktur unterbrochen wird. Unruhige Solokadenzen, krachendes Schlagzeug, eindringliche Höhepunkte und instrumentale Wehklagen lösen einander ab, bis das Stück letztlich in einer Fragmentierung endet. Das Spiel von Kim Kashkashian, die bereits bei der amerikanischen Premiere des Konzerts den Solopart übernommen hatte, ist hierbei ebenso eindrucksvoll wie bei den anderen Werken, und vereint intensive Ausdruckskraft und ungezwungene Brillanz mit wunderbar farbenfrohen, abwechslungsreichen Klängen. --Edith Eisler
Hersteller: Ecm Records (Universal)
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Preis: EUR 21,32
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Hindemith schrieb seine Trauermusik einen Tag nach dem Tode König Georges V. im Jahre 1936 in London und leitete am darauffolgenden Tag selbst die Uraufführung im Rahmen eines BBC-Gedenkkonzerts. Damit schuf er ein klangvolles und wunderschönes Werk voll Erhabenheit, Traurigkeit, Untertänigkeit und Resignation. In Brittens Orchestrierung von Lachrymae, die farbenfreudiger als die um vieles ältere Klavierversion ist, dominiert das Spiel der Bratsche, welches der Komponist mehrmals mit der Gesamtstruktur verschmelzen und sich dann wieder lösen läßt. Pendereckis Concerto ist ebenfalls düster und traurig. Es eröffnet mit einem geisterhaft seufzenden Bratschensolo, welches in seinem Verlauf von abrupten Wechseln in Tempo, Stimmung, Charakter und Struktur unterbrochen wird. Unruhige Solokadenzen, krachendes Schlagzeug, eindringliche Höhepunkte und instrumentale Wehklagen lösen einander ab, bis das Stück letztlich in einer Fragmentierung endet. Das Spiel von Kim Kashkashian, die bereits bei der amerikanischen Premiere des Konzerts den Solopart übernommen hatte, ist hierbei ebenso eindrucksvoll wie bei den anderen Werken, und vereint intensive Ausdruckskraft und ungezwungene Brillanz mit wunderbar farbenfrohen, abwechslungsreichen Klängen. --Edith Eisler
Trauermusik / Lachrymae / Violakonzert ist eine Audio CD von Davies und Kashkashian mit Music von Penderecki und Britten und Hindemith. Die Veröffentlichung umfasst 1 Audio CD(s) und erschien am 21. September 1993 bei Ecm Records (Universal). Diese Ausgabe wird derzeit bei dem renommierten Internet-Versandhändler Amazon.de als lieferbar geführt (ASIN: B000025HI7).
Der Listenpreis der Audio CD beträgt EUR 21,32; bei Amazon kostet Trauermusik / Lachrymae / Violakonzert EUR 21,99 bei Verkauf und Versand durch Amazon.de. Gebraucht ist die Audio CD ggf. bereits ab EUR 12,69 zu bekommen. Alle Preisangaben verstehen sich selbstverständlich inkl. MwSt.
Hindemith schrieb seine <I>Trauermusik</I> einen Tag nach dem Tode König Georges V. im Jahre 1936 in London und leitete am darauffolgenden Tag selbst die Uraufführung im Rahmen eines BBC-Gedenkkonzerts. Damit schuf er ein klangvolles und wunderschönes Werk voll Erhabenheit, Traurigkeit, Untertänigkeit und Resignation. In Brittens Orchestrierung von <I>Lachrymae</I>, die farbenfreudiger als die um vieles ältere Klavierversion ist, dominiert das Spiel der Bratsche, welches der Komponist mehrmals mit der Gesamtstruktur verschmelzen und sich dann wieder lösen läßt. Pendereckis <I>Concerto</I> ist ebenfalls düster und traurig. Es eröffnet mit einem geisterhaft seufzenden Bratschensolo, welches in seinem Verlauf von abrupten Wechseln in Tempo, Stimmung, Charakter und Struktur unterbrochen wird. Unruhige Solokadenzen, krachendes Schlagzeug, eindringliche Höhepunkte und instrumentale Wehklagen lösen einander ab, bis das Stück letztlich in einer Fragmentierung endet. Das Spiel von Kim Kashkashian, die bereits bei der amerikanischen Premiere des Konzerts den Solopart übernommen hatte, ist hierbei ebenso eindrucksvoll wie bei den anderen Werken, und vereint intensive Ausdruckskraft und ungezwungene Brillanz mit wunderbar farbenfrohen, abwechslungsreichen Klängen. <I>--Edith Eisler</I> (Aus der Amazon.de-Redaktion)
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