Prince verschenkt neues Album Planet Earth - Kontroverse um innovative Vertriebswege
Der Popstar Prince (The Artist Formerly Known As) verschenkt seines neues Album Planet Earth an alle Leser der britischen Zeitung The Mail on Sunday: Die Ausgabe vom 15. Juli wird die komplette Audio-CD mit zehn neuen Tracks als Gratisbeilage enthalten.
Das beispiellose Ereignis, das von The Mail beworben wird als "The World's Greatest Newspaper Giveaway Ever", löste eine aggressive Kontroverse zwischen Fans und Musikindustrie aus: "Prince gives away his new CD, Music industry goes nuts" 1. Nach Berichten der BBC erwägen einige CD-Handelsketten bereits, die Platten von Prince zu boykottieren und komplett aus dem Sortiment zu entfernen; Sony BMG soll angekündigt haben, die Distribution des neuen Albums einzustellen 2.
Die Pupularität des Pop-Idols Prince scheint ungebrochen; am 8. Mai 2007 wurde angekündigt, dass Prince in London zwischem dem 1. August und dem 14. September 2007 insgesamt 21 Konzerte spielen werde; nach Medienberichten sollen die ersten 140.000 Karten binnen 20 Minuten ausverkauft gewesen sein. Anscheinend ist es gerade diese Öffentlichkeitswirksamkeit von Prince, die die Musikwirtschaft in Schrecken versetzt.
Ebenso wie diversen Zeitschriften regelmäßig DVDs mit Filmen beigelegt werden, hatte die Mail on Sunday hat in den vergangenen Monaten bereits öfter musikalische Gratisbeilagen vertrieben, darunter CDs von Peter Gabriel, Dolly Parton, Duran Duran und Mike Oldfield. Neu ist an Planet Earth von Prince lediglich, dass es sich um eine Erstveröffentlichung handelt. Dennoch ist die Aufregung der Musikindustrie vollkommen unverständlich, zumal die mit The Mail vertriebene Auflage nach Angaben der BBC auf 2,9 Mio. Exemplare begrenzt ist.
Britische CD-Händler wie HMV zeigen sich innovativer gegenüber Prince's Vorstoß: Sie lamentieren nicht darüber, von Prince "betrogen" worden zu sein, sondern verkaufen einfach The Mail in ihren Plattenläden.
Das Album Planet Earth
Planet Earth setzt sich u.a. mit dem Problem des Klimawandels auseinander. Das Album ist die sechste Veröffentlichung, die Prince wieder unter eigenem Namen auf den Makrt bringt (The Rainbow Children; One Nite Alone... With Prince (Live); N.E.W.S.; Musicology; 3121).
Tracks der CD
- Planet Earth
- Guitar
- Somewhere Here On Earth
- The One U Wanna C
- Future Baby Mama
- Mr. Goodnight
- All The Midnights In The World
- Chelsea Rodgers
- Lion Of Judah
- Resolution
Die Audio-CD des Labels SMI COL sollte voraussichtlich am 20. Juli 2007 im Vertrieb der Sony BMG Music Entertainment in den Handel kommen. Angesichts des Säbelrasselns der Musikindustrie ist dieser Termin jetzt ein wenig in Frage gestellt, jedoch zeigen sich Online-Shops wie Amazon.de bisher unbeeindruckt und listen die CD weiterhin mit dem geplanten Verkaufsdatum. Auch die deutsche Website der Sony BMG Music Entertainment listet Planet Earth weiterhin ohne jeglichen Kommentar.
Netmarks
- Prince worries record industry (BBC Video, 11. Juli 2007)
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Der Popstar Prince (The Artist Formerly Known As) verschenkt seines neues Album Planet Earth an alle Leser der britischen Zeitung The Mail on Sunday: Die Ausgabe vom 15. Juli wird die komplette Audio-CD mit zehn neuen Tracks als Gratisbeilage enthalten.
Das beispiellose Ereignis, das von The Mail beworben wird als "The World's Greatest Newspaper Giveaway Ever", löste eine aggressive Kontroverse zwischen Fans und Musikindustrie aus: "Prince gives away his new CD, Music industry goes nuts" 1. Nach Berichten der BBC erwägen einige CD-Handelsketten bereits, die Platten von Prince zu boykottieren und komplett aus dem Sortiment zu entfernen; Sony BMG soll angekündigt haben, die Distribution des neuen Albums einzustellen 2.
Die Pupularität des Pop-Idols Prince scheint ungebrochen; am 8. Mai 2007 wurde angekündigt, dass Prince in London zwischem dem 1. August und dem 14. September 2007 insgesamt 21 Konzerte spielen werde; nach Medienberichten sollen die ersten 140.000 Karten binnen 20 Minuten ausverkauft gewesen sein. Anscheinend ist es gerade diese Öffentlichkeitswirksamkeit von Prince, die die Musikwirtschaft in Schrecken versetzt.
Ebenso wie diversen Zeitschriften regelmäßig DVDs mit Filmen beigelegt werden, hatte die Mail on Sunday hat in den vergangenen Monaten bereits öfter musikalische Gratisbeilagen vertrieben, darunter CDs von Peter Gabriel, Dolly Parton, Duran Duran und Mike Oldfield. Neu ist an Planet Earth von Prince lediglich, dass es sich um eine Erstveröffentlichung handelt. Dennoch ist die Aufregung der Musikindustrie vollkommen unverständlich, zumal die mit The Mail vertriebene Auflage nach Angaben der BBC auf 2,9 Mio. Exemplare begrenzt ist.
Britische CD-Händler wie HMV zeigen sich innovativer gegenüber Prince's Vorstoß: Sie lamentieren nicht darüber, von Prince "betrogen" worden zu sein, sondern verkaufen einfach The Mail in ihren Plattenläden.
Das Album Planet Earth
Planet Earth setzt sich u.a. mit dem Problem des Klimawandels auseinander. Das Album ist die sechste Veröffentlichung, die Prince wieder unter eigenem Namen auf den Makrt bringt (The Rainbow Children; One Nite Alone... With Prince (Live); N.E.W.S.; Musicology; 3121).
Tracks der CD
- Planet Earth
- Guitar
- Somewhere Here On Earth
- The One U Wanna C
- Future Baby Mama
- Mr. Goodnight
- All The Midnights In The World
- Chelsea Rodgers
- Lion Of Judah
- Resolution
Die Audio-CD des Labels SMI COL sollte voraussichtlich am 20. Juli 2007 im Vertrieb der Sony BMG Music Entertainment in den Handel kommen. Angesichts des Säbelrasselns der Musikindustrie ist dieser Termin jetzt ein wenig in Frage gestellt, jedoch zeigen sich Online-Shops wie Amazon.de bisher unbeeindruckt und listen die CD weiterhin mit dem geplanten Verkaufsdatum. Auch die deutsche Website der Sony BMG Music Entertainment listet Planet Earth weiterhin ohne jeglichen Kommentar.
Netmarks
- Prince worries record industry (BBC Video, 11. Juli 2007)


