Wirkung des Komponisten Johann Sebastian Bach
Erstellt: 24-Apr-2005
Johann Sebastian Bach hatte insgesamt 20 Kinder, von denen aber nur wenige die ersten drei Lebensjahre überlebten: zwei Söhne und fünf Töchter aus der ersten Ehe mit seiner Cousine Maria Barbara und weitere sieben Töchter und sechs Söhne aus der mit der Sängerin Anna Magdalena Wilcken, die er am 3. Dezember 1721 nach dem Tod Maria Barbaras heiratete. Vier von seinen Söhnen wurden ebenfalls Komponisten, die als solche zu Lebzeiten teilweise den Ruhm ihres Vaters überstrahlten:
- Wilhelm Friedemann Bach, der Dresdener oder Hallesche Bach (1710-1784)
- Carl Philipp Emanuel Bach, der Berliner oder Hamburger Bach (1714-1788)
- Johann Christoph Friedrich Bach, der Bückeburger Bach (1732-1795)
- Johann Christian Bach, der Mailänder oder Londoner Bach (1735-1782)
Zeit seines Lebens war Bach mit Leidenschaft als Instrumental- und Kompositionslehrer tätig. Die Schüler lebten, oft über lange Zeit, im Haushalt der Familie und nahmen später wichtige Kapellmeister- und Kantorenposten ein. Sie waren es, die Bachs Namen und musikalischen Nachlass auch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts lebendig hielten.
Neben Bachs Söhnen sind unter den Schülern insbesondere Johann Ludwig Krebs und Johann Philipp Kirnberger hervorzuheben. Dennoch war Bachs Werk in den ersten achtzig Jahren nach seinem Tod nur wenig präsent und wurde öffentlich kaum aufgeführt. Das ist auch der Grund dafür, warum so viele seiner Werke nicht erhalten geblieben sind.
Im Jahr 1789 kam Wolfgang Amadeus Mozart nach Leipzig und hörte in der Thomaskirche Bachs Motette »Singet dem Herrn ein neues Lied«. Außergewöhnlich beeindruckt, vertiefte er sich in andere Partituren Bachs, die er bekommen konnte. Die Spuren dieser Begegnung sind in Mozarts späterem Schaffen überall erkennbar.
Felix Mendelssohn-Bartholdy gebührt das Verdienst, mit der Wiederaufführung der Matthäus-Passion am 11. März 1829, fast achtzig Jahre nach seinem Tod, J. S. Bach wieder einer breiten Öffentlichkeit ins Bewusstsein gerückt zu haben. Er gab damit einen enormen Anstoß für die Publizität der Bachschen Musik.
Johann Sebastian Bach zu Ehren wurde eine Büste in der Walhalla aufgestellt..
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Stand: 11:50, 24. Apr 2005.
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Johann Sebastian Bach hatte insgesamt 20 Kinder, von denen aber nur wenige die ersten drei Lebensjahre überlebten: zwei Söhne und fünf Töchter aus der ersten Ehe mit seiner Cousine Maria Barbara und weitere sieben Töchter und sechs Söhne aus der mit der Sängerin Anna Magdalena Wilcken, die er am 3. Dezember 1721 nach dem Tod Maria Barbaras heiratete. Vier von seinen Söhnen wurden ebenfalls Komponisten, die als solche zu Lebzeiten teilweise den Ruhm ihres Vaters überstrahlten:
- Wilhelm Friedemann Bach, der Dresdener oder Hallesche Bach (1710-1784)
- Carl Philipp Emanuel Bach, der Berliner oder Hamburger Bach (1714-1788)
- Johann Christoph Friedrich Bach, der Bückeburger Bach (1732-1795)
- Johann Christian Bach, der Mailänder oder Londoner Bach (1735-1782)
Zeit seines Lebens war Bach mit Leidenschaft als Instrumental- und Kompositionslehrer tätig. Die Schüler lebten, oft über lange Zeit, im Haushalt der Familie und nahmen später wichtige Kapellmeister- und Kantorenposten ein. Sie waren es, die Bachs Namen und musikalischen Nachlass auch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts lebendig hielten.
Neben Bachs Söhnen sind unter den Schülern insbesondere Johann Ludwig Krebs und Johann Philipp Kirnberger hervorzuheben. Dennoch war Bachs Werk in den ersten achtzig Jahren nach seinem Tod nur wenig präsent und wurde öffentlich kaum aufgeführt. Das ist auch der Grund dafür, warum so viele seiner Werke nicht erhalten geblieben sind.
Im Jahr 1789 kam Wolfgang Amadeus Mozart nach Leipzig und hörte in der Thomaskirche Bachs Motette »Singet dem Herrn ein neues Lied«. Außergewöhnlich beeindruckt, vertiefte er sich in andere Partituren Bachs, die er bekommen konnte. Die Spuren dieser Begegnung sind in Mozarts späterem Schaffen überall erkennbar.
Felix Mendelssohn-Bartholdy gebührt das Verdienst, mit der Wiederaufführung der Matthäus-Passion am 11. März 1829, fast achtzig Jahre nach seinem Tod, J. S. Bach wieder einer breiten Öffentlichkeit ins Bewusstsein gerückt zu haben. Er gab damit einen enormen Anstoß für die Publizität der Bachschen Musik.
Johann Sebastian Bach zu Ehren wurde eine Büste in der Walhalla aufgestellt..
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