Gabriel Urbain Fauré (1845-1924)

Komponisten : Gabriel Urbain Fauré

07-Sep-2002

Gabriel Urbain Fauré (* 12. Mai 1845 in Pamiers (Département Ariège), † 4. November 1924 in Paris) war ein französischer Komponist.

Leben

Fauré erhielt seine Musikausbildung an der Pariser Schule für Kirchenmusik von Louis Niedermeyer. Ab 1861 wurde Camille Saint-Saëns sein Lehrer. Nach Jahren als Organist in der Provinz wurde er in Paris tätig.

Dort bekam er 1874 die Organistenstelle an der Madeleine. Am Conservatoire wirkte er ab 1896 als Professor für Komposition in der Nachfolge von Jules Massenet, ab 1901 lehrte er an der École Niedermeyer. Von 1905 an war er Direktor des Conservatoires.

Werk

Im Gegensatz zu Maurice Ravel und Claude Debussy, die der nachfolgenden französischen Komponistengeneration angehören, ist Fauré im internationalen Musikleben weitaus weniger präsent. Neben stilgeschichtlichen dürfte es zwei weitere Gründe geben: Fauré hat recht wenige großbesetzte Werke geschrieben (am bekanntesten sein Requiem, daneben eine Oper Penélopé, eine Orchestersuite Masques et Bergamasques und Bühnenmusik zu Pelléas et Mélisande).

Der Höhepunkt seines Schaffens besteht wohl in der Vokalmusik, insbesondere in Klavierliedern. Bezeichnend, dass einige seiner Lieder - wie beispielsweise Après un rêve – außerhalb Frankreichs überwiegend in Instrumentalbearbeitungen (z.B. Cello und Klavier) bekannt sind. Fauré schrieb ferner Kammermusik (je zwei Klavierquartette, Klavierquintette, Violinsonaten, Cellosonaten) und Klaviermusik.

Fauré gilt als Meister der kleinen Formen, er komponierte eine große Anzahl von Liedern und Kammermusikwerken, so etwa

  • 50 Klavierstücke,
  • 60 Lieder und fünf Liederzyklen, sowie
  • ein Klaviertrio (1923),
  • ein Streichquartett (1924) und
  • mehrere Violin- und Cellosonaten.

Siehe hierzu:

Zu seinen wichtigsten Werken zählen darüber hinaus

  • die Ballade für Klavier und Orchester (1881),
  • die Suite Pelléas et Mélisande,
  • ein Requiem (1887),
  • die Liederzyklen La bonne chanson (1891/92, Das gute Lied) und L’horizon chimérique (1922, Der trügerische Horizont) und
  • die Oper Pénélope (1913).

Diskografische Empfehlungen

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Konzertnotizen

Siehe auch

www.kefk.net/duevoci/Programme/2002/Weg-der-Liebe/Texte/Fauré.

Quelle und Lizenz

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Stand: 12:29, 8. Apr 2005.
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Akteure: