Al di Meola (geb. 1954)

Künstler : M : Al di Meola

05-Feb-2004

Al di Meola (* 22. Juli 1954 in Jersey City (andere Quellen: Bergenfield), New Jersey, USA) ist ein italo-amerikanischer Fusion- und Jazz-Gitarrist.

Biographie

Al di Meola studierte an der Musikhochschule in Berklee. Bereits 1972 spielte di Meola im Quintett des Keyboarders Barry Miles; zwei Jahre später, im Alter von 19 Jahren, wurde er von dem Pianisten Chick Corea entdeckt und in dessen Musikgruppe Return to Forever aufgenommen, der neben Chick Corea auch Stanley Clarke und Lenny White angehörten. Mit ihnen tourte er durch die ganze Welt. Zusammen mit Return to Forever bekam er 1975 den Grammy für die "beste Jazz-Performance einer Gruppe".

Das populäre Guitar Player Magazin verlieh ihm den Titel "Best New Talent" aus. 1976 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum, welches ein großer Erfolg wurde. Ebenfalls vom Guitar Player wurde er 1977 als "Best Jazz Guitarist" und sein zweites Album als "Best Guitar LP" ausgezeichnet. Damit war er der jüngste Gitarrist, der diese Auszeichnungen jemals bekam; insgesamt wurde ihm dieses Prädikat viermal verliehen. Guitar Player machte ihn auch dreimal zum "besten Akustik-Gitarristen" und nahm ihn 1981 in seine "Gallery Of Greats" auf – neben Musikern wie Leo Kottke und Andreas Segovia. In den 70er Jahren galt di Meola auch als "schnellster Gitarrist der Welt".

1981 nahm er zusammen mit den Gitarristen John McLaughlin und Paco de Lucia das berühmte Album Friday Night in San Francisco auf, welches über zwei Million mal verkauft wurde. 1996 versuchte das Trio, mit einer Reunion-Tour an frühere Erfolge anzuknüpfen.

Zu Beginn des Golfkriegs 1991 spielte di Meola gemeinsam mit dem israelischen Musiker David Broza aus patriotischer Motivation ("Ich wollte einen Krieg erleben") vor US-Soldaten in Israel.

Al di Meola lebt mit seiner zweiten Frau in Tappan, New Jersey. Er hat zwei Töchter.

Zitate

  • "Ich bete, wenn ich spiele! Musik ist eine Religion!" (1998)
  • "Jazz ist so intellektuell, er zielt auf das Gehirn, aber rührt nicht das Herz" (1998)

Diskographie

Soloalben
2002 - Flesh On Flesh

2000 - The Grande Passion

1999 - Winter Nights

1998 - The Infinite Desire (Telarc/in-akustik)

1996 - Rite of Strings

1996 - Al Di Meola plays Piazzolla (Blue Moon/East West)

1994 - Orange and Blue

1993 - World Sinfonia II - Heart of the Immigrants

1991 - Kiss my Axe (inak/in-akustik)

1990 - World Sinfonia (Tomato/in-akustik)

1987 - Tirami Su

1985 - Soaring through a Dream

1985 - Cielo E Terra

1983 - Scenario

1982 - Tour De Force - Live

1982 - Electric Rondezvous

1981 - Friday Night in San Francisco (Philips; ca. 2 Millionen Verkäufe)

1980 - Splendido Hotel

1978 - Casino (Columbia/Sony; ca. 1,5 Millionen Verkäufe)

1977 - Elegant Gypsy (Columbia/Sony; ca. 2 Millionen Verkäufe)

1976 - Land of the Midnight Sun (Columbia/Sony)



















Sampler
Acoustic Anthology

Electric Anthology

The Essence of Al Di Meola

The Best of Al Di Meola - The Manhatten Years

This is Jazz Nr. 31

The Collection

Anthology





Mit anderen Musikern
1996 - mit John McLaughlin und Paco de Lucia: The Guitart Trio

1983 - mit John McLaughlin und Paco de Lucia: Passion Grace and Fire

mit Man Doki - Soulmates

mit Man Doki - People in Room No8

mit Return to Forever - Where have I known you before

1975 - mit Return to Forever - No Mystery

mit Return to Forever - Romantic Warrior

mit Aziza Mustafa Zadeh - Dance Of Fire

mit Manuel Barrueco - Nylon & Steel


Netmarks

Literatur

  • "Herr der Finger". Interview in: Scala 5/1998, S. 82 ff.

Quelle

http://de.wikipedia.org/wiki/Al_di_Meola.

Wikipedia: Artikel | Bearbeiten | Drucken | Versionen | Backlinks.

Version: 30. Jan 2004 17:03.

Lizenz: Diese Seite ist unter der GNU FDL verfügbar.

Akteure: