Neue Musik

Ultraschall 2010

Das Festival für Neue Musik

Vom 22. bis 31. Januar 2010 veranstalten Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und Deutschlandradio Kultur zum zwölften Mal Ultraschall - Das Festival für Neue Musik.

Das international angesehene Festival fördert mit u.a. 13 Ur- und Erstaufführungen sowie Aufführungen zentraler Werke der Gegenwart das intensive Gespräch über jüngste Entwicklungen der Neuen Musik. Dabei schlägt das Festival einen weiten Bogen - von experimenteller Elektronik bis zu Gegenwartsgrößen der Neuen Musik und ihren Klassikern.

Außerdem feiert Ultraschall in diesem Jahr den 80. Geburtstag zweier Berliner Komponisten, die die Neue Musik in den letzen 50 Jahren entscheidend mitgeprägt haben: Dieter Schnebel und Paul-Heinz Dittrich. Weiterlesen »

Donaueschinger Musiktage 2009

Internationale Ensembles und SWR-Klangkörper bestreiten 16 Uraufführungen

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Die Donaueschinger Musiktage, das weltweit wichtigste Festival für Neue Musik, bringen vom 16. bis 18. Oktober 2009 16 Werke zur Uraufführung.

Der Südwestrundfunk ist auf dem Festival mit drei eigenen Klangkörpern vertreten: Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg sowie das SWR Vokalensemble Stuttgart erkunden in ihren Aufführungen neue Formen der Beziehung zwischen Komponist, Interpret und Konzertpublikum in der Neuen Musik. Das Freiburger Experimentalstudio des SWR bringt live-elektronische Werke aus Japan, Peru und den USA zur Uraufführung. SWR2 sendet 16 Stunden Programm live von den Donaueschingen Musiktagen 2009.

Den Auftakt zu den Donaueschinger Musiktagen macht am Freitag, 16. Oktober, das SWR Sinfonieorchester mit den vierstündigen Orchester-Etüden "doppelt bejaht" von Matthias Spahlinger. Die Orchesterinstallation erprobt neue Modelle musikalischer Kommunikation und öffnet sich dem Zuhörer zur temporären Teilnahme.


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Donaueschinger Musiktage 2008

Radio SWR2 sendet rund 22 Stunden aus Donaueschingen - Webradio und Festivalreportagen im Internet

Die Donaueschinger Musiktage, das älteste und international renommierteste Festival für zeitgenössische Musik, präsentieren vom 17. bis 19. Oktober insgesamt 21 Uraufführungen und Erstaufführungen.

Das Kulturprogramm SWR2 überträgt nahezu alle Konzerte im Radio: insgesamt rund 22 Stunden. Darüber hinaus werden fast alle Live-Übertragungen nicht nur in Stereo, sondern auch in 5.1-Mehrkanalton gesendet.

Den Auftakt macht am Freitag (17.10.2008) um 18.20 Uhr die Direktübertragung einer Performance und Klang-Video-Installation "Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit" des israelisch-schwedischen Künstlers Dror Feiler. Feiler bringt dabei sein Werk "Cantos de la columna vertébral" (Colombian guerilla soldiers' songs video installation) zur Uraufführung.


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Der Komponist Karlheinz Stockhausen ist am 5. Dezember im Alter von 79 Jahren in Kürten (Rheinisch-Bergischer Kreis) nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Stockhausen, am 22. August 1928 in Köln geboren, gilt als einer der renommiertesten Nachkriegskomponisten und Pionier der elektronischen Musik.

Karlheinz Stockhausen begann seine Laufbahn mit einem Studium an der Musikhochschule und Universität in Köln. Er widmet er sich der Neuen Musik und wurde rasch einer ihrer prominentesten Vertreter. Zum Markenzeichen von Karlheinz Stockhausen wurde Musik, die ohne Hilfe klassischer akustischer Instrumente erzeugt wird. Das Werk Karlheinz Stockhausens ist eng mit dem WDR verbunden. 1953 begann die Zusammenarbeit zwischen dem Künstler und dem WDR. Wichtige Kompositionen, wie "Gesang der Jünglinge" oder "Hymnen" sind daraus hervorgegangen.

Von 1962 bis 1990 leitete Stockhausen das "Studio für elektronische Musik" des WDR. Im Februar 2003 realisierte der WDR die Uraufführung von "HOCH-ZEITEN", einem Teil des Stockhausen-Monumentalwerks "Licht". Der Opern-Zyklus "Licht" war das Lebenswerk des weltberühmten Komponisten Stockhausen. Sein gigantisches Projekt gilt als das größte in der Musikgeschichte seit Richard Wagners "Ring des Nibelungen".


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Im einzigartigen Ambiente von Schloss und Park laden die Schwetzinger Festspiele zur 57. Festspielsaison ein und versprechen ein abwechslungsreiches Programm von höchster Qualität. Zwischen 25. April und 10. Juni 2008 wird Schwetzingen wieder zur musikalischen Weltstadt und präsentiert mehr als zweihundert Künstler aus zwanzig Ländern.

So wird die "Schwetzinger Dramaturgie", die alljährlich eine zeitgenössische und eine neu zu entdeckende "alte" Oper vorsieht, 2008 erstmals in einem musikalisch und szenisch beziehungsreichen Musiktheater-Abend umgesetzt. Im Mittelpunkt steht die Gestalt der Niobe, Königin von Theben, deren Hochmut durch den Tod ihrer Kinder bitter bestraft wird. Die Trauer lässt sie zu Stein erstarren. Agostino Steffani komponierte 1688 seine Niobe, Regina di Tebe. Die dreihundert Jahre nach Steffani geborene Adriana Hölszky richtet mit ihrer a-cappella-Komposition "HYBRIS/Niobe" ihrerseits den Blick ins Barockzeitalter.

Helmut Lachenmann, eine zentrale Figur der Neuen Musik, hat zusammen mit den Schwetzinger Festspielen das dreitägige Komponistenporträt "Schönheit als Abenteuer der Wahrnehmung" entwickelt. Mit dem Ensemble Modern, dem ensemble recherche und dem Arditti Quartet konnten renommierte Spezialisten der zeitgenössischen Musik für das Projekt gewonnen werden.


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Die SACD-Produktion des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg "Arnold Schöneberg: Gurrelieder" ist unter der Rubrik Chorwerke mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik für das vierte Quartal 2007 ausgezeichnet worden. Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg spielt unter der Leitung seines Ehrendirigenten Michael Gielen zusammen mit mehreren Solisten, dem Chor des Bayerischen Rundfunks und dem MDR Rundfunkchor Leipzig.

Arnold Schönberg war immer ein wichtiger Fixstern im dirigentischen wie auch im kompositorischen Schaffen von Michael Gielen. So war es nur konsequent, dass zu seinem 80. Geburtstag am 20. Juli 2007 dieses ungeheure Werk Schönbergs unter Michael Gielens Leitung veröffentlicht wurde. Diese Aufnahme - entstanden im zeitlichen Umfeld einer umfangreichen Tournee - ist damit auch eine Hommage an einen großen Musiker und Menschen.

Die Aufnahme ist im SWR-Label "SWR music / hänssler CLASSIC" erschienen (Best.-Nr. 93.198, zwei SACDs).


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