Carl Maria Friedrich Ernst von Weber (1786-1826)

17-Apr-2005

Carl Maria Friedrich Ernst von Weber (* 18. November 1786 in Eutin, Schleswig-Holstein; † 5. Juni 1826 in London) war ein deutscher Komponist.

Leben

Weber war ein Cousin von Mozarts Frau Constanze. Er studierte in Salzburg bei Michael Haydn, in München und in Wien bei Joseph Haydn und Abbé Vogler.

1804 wurde er Kapellmeister in Breslau. Ab 1806 war er bis ins Frühjahr 1807 Musikintendant am Hof der des Herzogs Friedrich Eugen Heinrich von Württemberg in Carlsruhe (heute Pokój bei Oppeln in Polen). Zwischen 1813 und 1816 war er Operndirektor in Prag, ab 1816 Königlicher Kapellmeister der Oper in Dresden. 1817 Heirat mit der Sängerin Caroline Brandt. Der gemeinsame Sohn Max Maria von Weber war im 19. Jahrhundert ein bekannter Schriftsteller und Eisenbahnpionier.

Weber war auch als Schriftsteller tätig. Unter anderem hinterließ er ein Romanfragment mit dem Titel »Tonkünstlers Leben«.

Er starb nach der Uraufführung von »Oberon« in London an Tuberkulose. 18 Jahre später veranlasste Richard Wagner die Überführung des Sarges von Weber nach Dresden.

Werk

Carl Maria von Weber, Verzeichnis der musikalischen Werke (WeV) Kurzfassung,

www.weber-gesamtausgabe.de/wev_kurzfassung.html.

  • A. Kirchenmusik
  • B. Kantaten, Huldigungsmusiken und andere Gelegenheitswerke

C.-F. Bühnenwerke und Vertonungen dramatischer Texte für den Konzertgebrauch:

  • C. Opern und Singspiele
  • D. Einlagen zu fremden Opern und Singspielen
  • E. Konzertarien und Duette mit Orchesterbegleitung
  • F. Schauspielmusiken

G.-L. Lieder und Gesänge:

  • G. Mehrstimmige Gesänge für gemischte Stimmen mit und ohne Begleitung
  • H. Mehrstimmige Gesänge für Männerstimmen mit und ohne Begleitung
  • I. Duette mit Klavierbegleitung
  • K. Kanons
  • L. Solo-Lieder

M.-O. Orchestermusik:

  • M. Ouvertüren und Sinfonien
  • N. Werke für konzertierendes Soloinstrument und Orchester
  • O. Tänze und Bläsermusiken
  • P. Kammermusik

Q.-T. Klaviermusik:

  • Q. Sonaten
  • R. Variationen
  • S. Sonstige Klaviermusik zu zwei Händen
  • T. Klaviermusik zu vier Händen
  • U. Bearbeitungen, Instrumentierungen und Klavierauszüge fremder Kompositionen
  • V. Varia
  • W. Skizzen, Entwürfe, Studien
  • Anh. A Weber zugeschriebene [zweifelhafte] Werke
  • Anh. B. Weber unterschobene Werke

Diskografische Empfehlungen

Siehe auch

  • Romantische Musik

Literatur

Donald G. und Alice H. Henderson, Carl Maria von Weber. A Guide to Research (Garland Composer Resource Manuals, 24) (Garland Reference Library of the Humanities , 1006), New York und London 1990.

Weitere Literatur:

Netmarks

Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe (WeGA) - Eine vollständige Werkliste, hrsg. von Prof. Dr. Gerhard Allroggen,

www.weber-gesamtausgabe.de.

Die WeGA will bis zum 200. Todestag Webers im Jahr 2026 seine sämtlichen Kompositionen, Briefe, Tagebücher und Schriften in einer wissenschaftlich-kritischen Gesamtausgabe vorlegen. Die Ausgabe wird ca. 46 Notenbände einschließlich Kritischer Berichte, ca. 8 Bände Tagebücher, 10 Bände Briefe, 2 Bände Schriften, ein Werkverzeichnis sowie mehrere Dokumentenbände umfassen.

Meyers Konversationslexikon: Carl Maria von Weber,

susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/meyers/servlet/showSeite?ID=1021886524375&BandNr=16.

Quelle

Ein Teil dieses Textes basiert auf einem Artikel aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.

Artikel | Bearbeiten | Diskutieren | Drucken | Versionen | Autoren | Backlinks.

Version: 01:30, 6. Apr 2005.

Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Bildquellennachweise:

Akteure: