Giuseppe Verdi (1813-1901)

Giuseppe Fortunino Francesco Verdi.

Komponisten : Giuseppe Verdi

28-Dec-2003

Italienischer Komponist.

* 9. Oktober 1813 in Le Roncole bei Parma,

† 27. Januar 1901 in Mailand.

Biografie

Verdi beginnt seine Komponistenausbildung 1833 am Konservatorium in Mailand und debütiert 1839 mit der Musik zu Oberto, Conte di San Bonifazio. Zum Durchbruch kommt es aber erst durch seine Oper Nabucodonosor (später Nabucco genannt), der weitere Erfolgsopern folgen, von denen die meisten zum Standardrepertoire der großen Opernbühnen zählen. 1872 wird Verdi, der als patriotischer Komponist gilt, zum Senator des Königreichs Italien ernannt.

Ausgewählte Werke

Verdis Opern beeindrucken durch ihre dramatische Komposition. Er gilt als Reformator der italienischen Oper.

Sein Requiem (1874) steht den Opernkompositionen sehr nahe. Das gilt auch für seine lange Zeit unbeachteten Kunstlieder, die zum Teil erst 1993 in Osnabrück uraufgeführt wurden.

  • Nabucco, 1841

  • Ernani, 1844

  • Giovanna d'Arco, 1845

  • Alziro, 1845

  • Attila, 1846

  • Macbeth, 1847

  • Rigoletto, 1851

  • Il Trovatore, 1853

  • La Traviata, 1853

  • Les vêpres siciliennes, 1855

  • Un ballo in maschera, 1859

  • La forza del destino, 1862

  • Don Carlos, 1867 - für die Pariser Oper, daher auf Französisch

  • Aida, 1870 - für die Eröffnung des Suezkanals in Kairo

  • Requiem [Messa da requiem], 1874 - für vier Solostimmen, Chor und Orchester

  • Otello, 1887

Nabucco

Nabucco, die italienische Namensform von Nebukadnezar, ist der Titel einer Oper von Giuseppe Verdi, 1841 komponiert und am 9. März 1842 in Mailand uraufgeführt. Die Oper hat das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft zum Gegenstand.

Zur Entstehungszeit identifizierte sich das italienische Volk mit diesem Freiheitsstreben, sehnte es sich doch selbst nach der Einheit Italiens. So wurde der bekannte Freiheitschor "Va pensiero, sull'ali dorate" (deutsch "Steig, Gedanke, auf goldenen Flügeln") zu einer Art Nationalhymne.

La Traviata

La Traviata (italienisch: Die Gestrauchelte) ist der Titel einer Oper von Giuseppe Verdi (Musik) und Francesco Maria Piave (Libretto). Sie wurde 1853 in Venedig uraufgeführt und fiel zunächst beim Publikum durch, bevor sie zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte wurde. Fast jede Arie der Oper kann als "Hit" bezeichnet werden.

Als meisterhaft gilt die dramatische Interpretation der Titelrolle durch Maria Callas in Inszenierungen der fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Der amerikanische Dramatiker Terrence McNally setzt sich mit Maria Callas und der Traviata-Rezeption in seinen Theaterstücken Meisterklasse (Master Class) und Die Lissaboner Traviata (The Lisbon Traviata) auseinander.

Handlung

Die Handlung beruht auf dem Roman Die Kameliendame (La dame aux camélias) von Alexandre Dumas (Sohn): Zwischen Violetta Valéry, einer an Tuberkulose erkrankten Pariser Prostituierten, und Alfredo Germont entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Violetta entsagt ihrem Leben als Kurtisane und zieht mit Alfredo zusammen. Alfredos Vater bittet Violetta jedoch, seinen Sohn zu verlassen, weil die nicht standesgemäße Verbindung seines Sohnes der Zukunft seiner Tochter entgegensteht. Nach langem Zögern willigt Violetta ein und verlässt Alfredo schweren Herzens. Dieser denkt jedoch, dass sie ihn aufgrund der Avancen eines reichen Barons verlassen hat. Im Zorn beleidigt er öffentlich Violetta und den Baron. Nachdem er den Baron im Duell verletzt hat, kehrt er zu Violetta zurück, die inzwischen aber aufgrund ihres Leidens und ihrer Entbehrungen totkrank ist. Sterbend vergibt sie ihrem Geliebten.

Weblinks

www.operone.de/opern/latraviata.html.

www.klassika.info/Komponisten/Verdi/Oper/18_Traviata.

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Discographische Empfehlungen

  • Requiem [Messa da requiem] - für vier Solostimmen, Chor und Orchester,

    Dirigent: Claudio Abbado,

    Coro e orchestra del teatro alla Scala

    Katia Ricciarelli, Sopran,

    Shirley Verret, Mezzosopran,

    Placido Domingo, Tenor,

    Nicolai Ghiaurov, Bass

    Deutsche Grammophon, 1980






Literatur

  • Franz Werfel: Verdi. Roman der Oper.

Konzertnotizen

Netmarks

Wikipedia.de: Giuseppe Verdi,

de.wikipedia.org/wiki/Giuseppe_Verdi.

www.rasscass.com/templ/te_bio.php?PID=532&RID=1.

www.klassika.info/Komponisten/Verdi.

www.karadar.com/Worterbuch/verdi.html.

www.cosmopolis.ch/cosmo22/verdi.htm.

Quelle

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Stand: 15. Dez 2003 07:11

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Werke

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Siehe auch

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