Schwetzinger Festspiele 2010

Mit einer Wiederentdeckung, der Oper "Andromaque" von André-Ernest-Modeste Grétry, starten heute, Freitag, 23. April 2010, die Schwetzinger Festspiele 2010. Auch in dieser Saison bleiben die Festspiele ihrer Dramaturgie treu: Altes wiederentdecken, Neues initiieren, dem Nachwuchs eine Chance geben. In rund 50 Veranstaltungen werden internationale Künstler in Schwetzingen präsentiert.

Sämtliche Veranstaltungen der Festspiele werden vom SWR aufgezeichnet. Wie schon in den vergangenen Jahren widmet SWR2 dem Festival eine ganze Woche mit Live-Übertragungen - dieses Jahr vom 2. bis 8. Juni. Außerdem wird SWR2 zusätzlich etwa ein Dutzend Radiosendungen zum Thema Schwetzinger SWR Festspiele ausstrahlen. Seit mehr als 57 Jahren präsentieren die Schwetzinger SWR Festspiele Opern und Konzerte aus Schwetzingen. Mit jährlich etwa 700 Rundfunkausstrahlungen sind sie das größte Radio-Festival für Klassische Musik.

"Wir freuen uns sehr, unserem Publikum auch dieses Jahr ein so facetten¬reiches musikalisches Spektrum bieten zu können", erklärt hierzu Peter Stieber, Geschäftsführer und künstlerischer Leiter Konzertbereich der Schwetzinger SWR Festspiele.

Neben dem Kontrast von Altem und Neuem in den beiden Opern¬produktionen "Andromaque" und "Le Père" setzt das Festival einen weiteren Akzent der Neuen Musik mit dem Komponistenporträt "Der andere Klang", das dem Sizilianer Salvatore Sciarrino gewidmet ist. Der mit 17 Veranstaltungen größte Themenschwerpunkt der Festspiele trägt den Titel "Mare Nostrum - Klangraum Mittelmeer". Die Besonderheiten des mediterranen Kulturraums, das Neben- und Miteinander der christlichen, islamischen und jüdischen Kultur werden von international renommierten Ensembles und Solisten wie Patricia Petibon, Jordi Savall, Christina Pluhar, ihrem Ensemble L'Arpeggiata, der Sizilianerin Etta Scollo und vielen mehr präsentiert.

Im Fokus der Festspielsaison 2010 stehen als weitere Konzertprojekte zwei Komponistenpaare. Die Jubilare Frédéric Chopin und Robert Schumann werden von vier Top-Pianisten - Elisabeth Leonskaja, Nelson Freire, Valery Afanassiev und Nikolai Demidenko - gewürdigt. Beim Schwerpunkt "Brahms und Bartók - Die Streichquartette" werden zwei musikalische Ideenwelten durch vier der besten Quartettensembles der jüngeren Generation gegenübergestellt. Neben Stars wie Christoph Prégardien, Heinrich Schiff, Fazil Say, Arabella Steinbacher oder dem Tokyo String Quartet werden zahlreiche Nach¬wuchskünstler auftreten.

Karten für die Festspiele sind über den SWR2 KulturService, Telefon 07221 / 300 200, online unter www.schwetzinger-festspiele.de sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Netmarks

Termine

Freitag, 23. April 2010 - Sonntag, 13. Juni 2010
Zeit: 
Akteure: