Europa

Weltweiter Umsatz mit digitaler Musik übersteigt die 25-Prozent-Grenze

Über 11 Millionen Titel auf knapp 400 legalen Musikservices erhältlich

In 2009 entfiel erstmals mehr als ein Viertel des Umsatzes aus dem Musikverkauf auf das Online-Geschäft. Der Umsatzanteil digitaler Musik wuchs weltweit auf 27 Prozent. 4,2 Milliarden US-Dollar wurden im Jahr 2009 mit dem Verkauf von digitaler Musik eingenommen.

Musikliebhaber können aus einem Online-Angebot von über 11 Millionen Songs auswählen. Die Zahl der lizenzierten Musikplattformen im Internet liegt bei etwa 400 Anbietern.

Die Download-Verkäufe einzelner Titel stiegen im Jahr 2009 um geschätzte 10 Prozent auf mehr als 1,5 Milliarden Titel. Das Geschäft mit digitalen Alben überstieg im vergangenen Jahr alle Erwartungen und verzeichnete einen Wachstum von 18 Prozent auf rund 110 Millionen verkaufte Einheiten. Das geht aus dem am Donnerstag in London veröffentlichten Digital Music Report 2010 der International Federation of Phonographic Industries (IFPI) hervor. Weiterlesen »

Menschen, die übermäßig häufig bei aufgedrehter Lautstärke Kopfhörer nutzen, schaden ihrem Gehör. Bei fünf bis zehn Prozent der Benutzer von MP3-Playern oder ähnlichen Geräten besteht sogar die Gefahr, dass sie ihr Hörvermögen dauerhaft verlieren, berichtet die Apotheken Umschau unter Berufung auf ein aktuelles Gutachten der Europäischen Kommission.

Als ziemlich sicher muss mit einem Hörschaden gerechnet werden, wenn die Nutzer fünf Jahre lang jeden Tag mindestens eine Stunde Musik mit hoher Phonzahl hören. Schätzungsweise 100 Millionen EU-Bürger hören Tag für Tag Musik aus den Minianlagen.


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Die Musikindustrie sucht Auswege aus der Krise und hofft dabei auf die Werbung. Die Vermarktung der Künstler soll bei Warner Music eine tragende Rolle spielen. Das berichtet das Marketingfachblatt Horizont aus Frankfurt am Main in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

"Die Musikfirmen müssen sich künftig aktiv um mehr Themen als das klassische Tonträger- und Download-Geschäft kümmern", sagt Sascha Lazimbat, Managing Director Business & Corporate Development bei Warner Music Central Europe.

Die Hamburger Plattenfirma hat auf die zweistelligen Umsatzrückgänge im klassischen Tonträgergeschäft reagiert und neue Strukturen geschaffen: Eigenständige Units sollen sich künftig um die Wachstumsfelder kümmern. Ein Ziel: Statt TV-Spots nur mit Musik zum Drunterlegen zu versorgen, will Warner seine Künstler als Werbepartner anpreisen und stärker in Kampagnen einbringen.


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Universal Music Group International und Qtrax kündigten heute ein Lizenzabkommen für Europa, Asien/Pazifik, Südamerika und Afrika an. Dieses Abkommen folgt auf eine ähnliche, kürzlich für Nordamerika geschlossene Vereinbarung mit der Universal Music Group.

Qtrax präsentiert ein werbefinanziertes Anlieferungsmodell, das auf einfache und genaue Weise Einnahmen zurück zu den Künstlern sowie Inhabern von Rechten bringt. Benutzer, die den Qtrax-Client herunterladen und installieren, werden diesen in Kürze dazu verwenden können, nach Millionen von hochqualitativen digitalen Musikdaten aus einem farbenfrohen und vielfältigen Katalog zu suchen, zu finden und anzuhören.

Qtrax wird diese spezielle Erfahrung durch Sponsoring- und Anzeigenverkäufe finanzieren, die während des Such- und Download-Vorganges angezeigt werden. Zusätzlich werden Benutzer die Möglichkeit haben, Musik und damit verbundene Produkte über die Qtrax-Schnittstelle zu kaufen.


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GEMA klagt gegen Kommissionsentscheidung

Anfechtungsklage gegen die Untersagungsverfügung der EG-Kommission in der Sache COMP/C2/38.698 - CISAC

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Die GEMA hat am 30. September beim Europäischen Gericht erster Instanz in Luxemburg eine Anfechtungsklage gegen die Untersagungsverfügung der EG-Kommission vom 16. Juli 2008 in der Sache COMP/C2/38.698 - CISAC eingereicht. Zugleich hat sie beantragt, den Vollzug der Kommissionsentscheidung auszusetzen, bis das Gericht über die Klage in der Hauptsache entscheidet.

In ihrer Entscheidung wirft die EG-Kommission der GEMA und 23 anderen europäischen Verwertungsgesellschaften in erster Linie eine wettbewerbswidrige Verhaltensabstimmung im Rahmen des Abschlusses von Gegenseitigkeitsverträgen für die Bereiche Online, Satellitenübertragung und Kabelweitersendung vor.

Als Beleg einer solchen verbotenen Verhaltensabstimmung sieht die Kommission den Umstand an, dass praktisch alle Verwertungsgesellschaften ihr eigenes Repertoire zur Wahrnehmung im Ausland an die jeweiligen nationalen Verwertungsgesellschaften territorial beschränkt auf deren jeweiliges Verwaltungsgebiet übertragen.


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Die Europäische Kommission hat heute in Brüssel ihre Entscheidung im Kartellrechtsverfahren gegen den Weltverband der musikalischen Verwertungsgesellschaften CISAC (International Confederation of Societies of Authors and Composers) und 24 europäische Verwertungsgesellschaften, u. a. die GEMA, bekannt gegeben.

Die EU-Kommission wirft den europäischen Verwertungsgesellschaften angebliche Beschränkungen bei der Aufnahme neuer Mitglieder aus anderen Mitgliedsstaaten vor. Dies trifft nicht zu: So gehören z.B. der GEMA mehrere tausend Mitglieder an, die ihren Wohnsitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben.

Darüber hinaus beanstandet die EU-Kommission die territorialen Beschränkungen in den Vereinbarungen der europäischen Verwertungsgesellschaften untereinander für die Bereiche Online-Nutzung, Satellitenübertragung sowie Kabelweitersendung, die sie teilweise für wettbewerbswidrig hält.


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Mit gutem HiFi-Klang aus dem iPod ist bald Schluss: Ein neues EU-Gesetz soll die Hersteller von MP3-Playern und Mobil-Kopfhörern künftig auch in Deutschland verpflichten, die maximale Lautstärke ihrer Geräte auf 100 Dezibel (dB (A)) zu beschränken. Das berichtet die Zeitschrift Audio in ihrer neuen Ausgabe 4/2008.

Leidtragende des gesetzlich verordneten Lärmschutzes sind vor allem Klassik- und Jazz-Fans, die auf hochwertig produzierte Musik mit ansprechender Dynamik setzen. Hier werden hohe Pegel nur sehr kurzfristig erreicht, was auch bei Lautstärken deutlich jenseits von 100 dB (A) für die Ohren nicht schädlich ist. Umgekehrt drücken moderne Player/Kopfhörer-Kombinationen leise Passagen künftig so weit nach unten, bis diese in der S-Bahn und selbst in ruhiger Umgebung nicht mehr hörbar sind.

Die von der Politik verordnete Lautstärkebegrenzung schütze außerdem nicht vor Gehörschäden, so Audio. Denn stark komprimierte Musikaufnahmen sind nach wie vor äußerst druckvoll auf einem MP3-Player zu hören, vor allem dann, wenn ein unausgewogener Billig-Kopfhörer genutzt wird, der sich hauptsächlich auf mittlere Frequenzen konzentriert. Dies sorgt für ein insgesamt lauteres Klangbild, ohne dass die Pegel-Limitierung überschritten wird.


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MusicMakesFriends , Screenshot (03/2008)

Die größten Plattenfirmen der Welt und zahlreiche Independent-Labels haben mit MusicMakesFriends Verträge zur Nutzung ihrer kompletten digitalen Musikkataloge unterzeichnet. Die drei Plattenfirmen Universal Music, Sony BMG Music Entertainment und EMI Music sowie die vom weltgrößten Independent-Vermarkter The Orchard vertretenen Labels stellen MusicMakesFriends somit 80 Prozent der in Europa erhältlichen Musik zur Verfügung.

Die Verträge erlauben der paneuropäischen Musik-Community MusicMakesFriends und ihren Mitgliedern den legalen und kostenlosen Online-Zugriff auf die Musik, so der Anbieter.

Mit dieser und selbst hochgeladener Musik können die Community-Mitglieder eigene Radio-Programme kreieren, hören und untereinander teilen. Premium-Mitglieder haben darüber hinaus gegen einen monatlichen Beitrag von 8,99 Euro / 15,00 CHF die Möglichkeit, auf über 1.500.000 Songs direkt und ohne Limitierung zuzugreifen.


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MusicMakesFriends, Screenshot.

Meldung: Musik-Community MusicMakesFriends bietet legalen und kostenlosen Online-Zugriff auf Musik

Abbildung: MusicMakesFriends.

MusicMakesFriends , Screenshot (03/2008)
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Unter der Schirmherrschaft von José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, beginnt am 3. November das 4. Europäische Musikfest Europamusicale "Wege des Nordens". Das Festival lädt ein, die Musik Nordeuropas und des Baltikums zu entdecken.

Über 40 Konzerte in München, Berlin, Bayern und Malta bieten ein aufregendes Spektrum nordisch-baltischer Musikkultur von Sinfonik über a cappella-Klänge, estnischen Jazz, furiose Percussion bis hin zu Finnischem Tango. Das dreiwöchige Festivalprogramm ergänzen Lesungen, Filmvorführungen und Vorträge. Am 26. November findet das Abschlusskonzert in der Philharmonie am Gasteig in München statt.

Innovativ, experimentierfreudig, charakteristisch und international führend - das gilt für alle der zum Festival eingeladenen Ensembles aus den fünf nordischen und drei baltischen Ländern Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden sowie Estland, Lettland und Litauen.


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