Die altehrwürdige englische Zeitung „The Times“ hat eine Einspielung des NDR aus der Hamburger Laeiszhalle zum Jazz-Album des Jahrzehnts gekürt: Im November 2006 spielte e.s.t., das Trio um den schwedischen Pianisten Esbjörn Svensson (1964-2008), in Hamburg ein fulminantes Konzert, das Svensson als „eines der besten“ seiner Karriere bezeichnete. Die NDR Jazzredaktion war vor Ort und zeichnete den umjubelten Auftritt auf.
Das Konzert wurde im März 2007 im Radioprogramm NDR Info gesendet. Danach erschien es unter dem Titel „e.s.t. live in Hamburg“ als Koproduktion des NDR mit der Plattenfirma ACT auf CD. Die Aufnahme wurde international gefeiert. In Deutschland erhielt das Album einen German Jazz Award in Platin.
Im CD-Ranking der „Times“ verwies „e.s.t. live in Hamburg“ Jazz-Prominenz wie Herbie Hancock, Branford Marsalis oder Diana Krall auf die Plätze.
Weiterlesen »
Songs & Stories ist eine Audio-CD des Gitarristen und Sängers George Benson aus dem Jahr 2009.
Zu hören sind neben Benson noch Lamont Dozier und Bill Withers. Gespielt werden u.a. Klassiker von James Taylor, Donny Hathaway, Christopher Cross und Tony Joe White.
Liberté ist eine Audio-CD des algerischen Sängers Khaled aus dem Jahr 2009.
Zurück zu seinen musikalischen Wurzeln und ins goldene Zeitalter des Raï führt einen Khaled nach fünfjähriger Aufnahmepause mit seinem neuen Album "Liberté". Darauf läßt der Mann, der 1992 mit "Didi" seinen ersten weltweiten Hit landete, Kindheitserinnerungen Revue passieren und erzählt von seiner Jugendzeit.
Während er sich früher nur gelegentlich vor dem lokalen Musikerbe verbeugte, widmete Khaled diesmal ein ganzes Album einem traditionellen Genre, das bislang noch nicht von Synthesizern und Beatboxes infiltriert wurde. Auf besonders behutsame Weise wurden die Klänge traditioneller Instrumente (wie Oud, Ney, Gimbri oder Guellal) mit denen moderner westlicher Instrumente kombiniert.
Ein in Kairo aufgenommenes ägyptisches Streichorchester unter der Leitung des Dirigenten Dr. Ayman Amboli sorgt zusätzlich für geballte Emotionalität. Im Mittelpunkt steht aber natürlich Khaleds majästetische, modulationsreiche Stimme. Verführerisch und berauschend wirbelt sie durch den Raum und zeichnet imaginäre Arabesken. Sein Timbre füllt jedes Wort mit dem Schmerz unerfüllter Liebe (die ein ewiges Thema des Raï ist) und dem ganzen Gewicht des Daseins.
Mostly Coltrane ist eine Audio-CD des Steve Kuhn Trios und Joe Lovano aus dem Jahr 2009. Es handelt sich um eine musikalische Hommage an den Saxophonisten John Coltrane.
Zu hören sind neben dem Tenorsaxophonisten Joe Lovano der Schlagzeuger Joey Baron, der Pianist Steve Kuhn und der Bassist David Finck.
Midnight ist eine Audio-CD von Till Brönner aus dem Jahr 1997, die nun als Original Recording Remastered neu veröffentlicht wurde.
Till Brönners "neues Album" ... ist 13 Jahre alt! Viele eingefleischte Brönner-Fans kennen nicht das Album, auf das der Künstler heute noch stolz ist: "Midnight", aufgenommen mit internationalen Jazz-Größen im berühmten Power Station Studio, New York.
1996, als Brönner noch ganz am Anfang seiner CD-Karriere stand, erschien das Album für kurze Zeit auf dem Label Button Records, und verschwand dann im Zuge von Labelumstrukturierungen vom Markt, obwohl es hervorragende Kritiken geerntet hatte.
Ein junger, aber künstlerisch schon ausgereifter Brönner ist hier zu entdecken, groovender, moderner Soul- und Fusion-Jazz, Top-Sidemen wie Michael Brecker, Dennis Chambers und Anthony Jackson, starke Eigenkompositionen und bekannte Tracks wie Marvin Gayes "What's Going On" und Stevie Wonders "Don't You Worry 'Bout A Thing".
The Night Shines Like the Day ist eine Audio-CD von Kristin Asbjørnsen aus dem Jahr 2009.
Kaum in Norwegen Anfang des Jahres veröffentlicht, stieg Kristin Asbjørnsens zweites Soloalbum “The Night Shines Like The Day” dort gleich in die Pop-Charts ein. Nach im ihrem Spiritual-Debütalbum „Wayfaring Stranger“ ist es das erste Album der Sängerin, das ausschließlich eigene Texte und Kompositionen enthält und als musikalische Gäste wirken unter anderem Tord Gustavsen und Nils Petter Molvær mit.
Ihre ausdrucksvollen und faszinierend schönen Songs, die überwiegend sehr ruhig und zugleich dennoch intensiv sind, spiegeln die vielfältigen musikalischen Erfahrungen wider, die die 37jährige im Laufe ihrer rund fünfzehnjährigen Karriere machte. Asbjørnsens Musik enthält - in immer wieder neuen Zusammensetzungen - Elemente von Jazz, Folk, Blues, Rock, Pop, Gospel, Spiritual und afrikanischer Musik. Und ihre oftmals rau klingende Stimme steht dabei in reizvollem Kontrast zu den sanften, wunderschönen Melodien.
Saudações ist ein Doppelalbum des Brasilianers Egberto Gismonti aus dem Jahr 2009.
Die siebenteilige Suite “Sertões Veredas: Tribute To Miscegenation” nahm Gismonti mit dem Streichorchester Camerata Romeu unter der Leitung von Zenaida Romeu in Kuba auf (2006). Die Gitarren-Duette “Duetos De Violões” entstanden zusammen mit seinem Sohn Alexandre in Rio de Janeiro.
Siwan ist eine Audio-CD des norwegischen Komponisten Jon Balke aus dem Jahr 2009, die in Zusammenarbeit mit der Sängerin Amina Alaoui, dem Trompeter Jon Hassell und dem Violinisten Kheir Eddine M’Kachiche entstand. Weiterhin zu hören sind Bjarte Eike (Violine), Pedram Khavar Zamini (Tonbak), Helge Norbakken (Perkussion) und Andreas Arend (Laute).
Siwan-Projekt war eine Auftragskomposition des multikulturellen Osloer Veranstaltungshauses Cosmopolite. Aufgenommen wurde das Album zwischen September 2007 und Mai 2008 unter der Leitung von Produzent Manfred Eicher.
There Must Be Another Way ist eine Audio-CD des israelischen Duos Noa und Mira Awad aus dem Jahr 2009. Der Titelsong war der israelische Beitrag zum 54. Eurovision Song Contest (ESC).
Noa (eigentlich: Achinoam Nini) und Mira Awad sind beide israelische Staatsbürgerinnen, Noa ist jüdischer, Mira arabischer Abstammung.
Klassische Musik steht bei den Konsumenten hoch im Kurs. Im ersten Halbjahr 2009 stieg der Absatz von Klassikprodukten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent. Die Zuwächse kommen vor allem aus dem Buchhandel und dem Konzert-Direktverkauf, beide konnten ihre Absätze mit Klassikprodukten verdoppeln.
Zwar ist der typische Klassikkäufer nach Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) urban, finanziell gut versorgt und gebildet, allerdings widerlegen Käuferstudien auch die weitverbreitete These, dass Klassik nur ein Thema der Bildungselite ist. So werden ein Drittel der Umsätze von Klassikfans mit Hauptschulabschluss oder mittlerer Reife generiert.
Das gab der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am Freitag in Berlin bekannt. Die Zahlen basieren auf Daten aus dem Consumerpanel der GfK, für das monatlich die Medienkaufdaten von 25.000 Haushalten erfasst werden.