Der Bundesverband Musikindustrie (BMVI) sollte eine eigene Kulturflatrate für Internetbenutzer einführen - das fordert der frühere Chef von Universal Deutschland, Tim Renner, am Vorabend der Echo-Verleihung in der aktuellen Ausgabe des deutschen Rolling Stone.
Nach Renners Ansicht könne man potenziellen Musikkäufern im Internet für 12,90 Euro pro Monat einen unbeschränkten Zugriff auf das Repertoir der Plattenfirmen gewähren, "soviel pro Monat, wie eine CD gefühlt kostet".
Erst kürzlich hatte sich der Bundesverband gegen eine mögliche staatliche Kulturflatrate gewandt.
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Musik aus dem Internet ist gefragt wie nie zuvor: 2009 haben sich die Deutschen Songs und Musikalben im Wert von 112 Millionen Euro auf ihre PCs geladen - 40 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auch die Stückzahlen sind im vergangenen Jahr gestiegen: 51 Millionen Mal haben die Deutschen einen Song oder ein Album im Netz gekauft und heruntergeladen. Das ist ein Plus von 27 Prozent gegenüber 2008 und fast doppelt so viel wie 2006.
Männer stellen 63 Prozent der Kunden, Frauen 37 Prozent. Weiter gestiegen ist der Anteil von Käufern ab 30 Jahren. Er hat um vier Prozentpunkte auf 57 Prozent zugelegt. Basis der Angaben ist eine Erhebung des Instituts GfK für den BITKOM.
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Die Rachmaninoff Edition von Joan Records umfasst das Gesamtwerk des Komponisten Sergej Rachmaninoff auf 31 Audio-CDs und einer CD-ROM.
Noch nie erreichte eine Rachmaninoff-Gesamtausgabe so eine Vollständigkeit in Qualität und Breite der Werk-Dokumentation wie diese CD-Box. Neben den Klavierkonzerten und seinen weltberühmten Préludes sind auch die Lieder und drei Opern von Rachmaninoff zu hören, in denen man die Wurzeln von Rachmaninoffs melancholischer Seele und das Heimweh nach dem vergangenen Rußland spürt, das er auch nach Jahrzehnten im Exil nicht vergessen konnte.
Die Interpreten sind gut gewählt: der Amerikaner Earl Wild spielt die Klavierkonzerte, der geniale Dirigent Gennadi Rozhdestvensky leitet die Symphonien. Das Borodin Trio zeigt die leidenschaftlichen Klaviertrios, und Garrick Ohlsson wagt sich an die vielen Klavier-Transkriptionen, die Rachmaninoff aus Werken von Chopin, Bach usw. erstellt hat. Santiago Rodriduez und Nikolai Lugansky spielen das bekannte Soloklavierwerk. Neben den älteren Aufnahmen sind auch neue, bisher unveröffentlichte Einspielungen enthalten, sowie drei CDs mit 'historischen' Aufnahmen. Große 'Rachmaninoff Klavier-Interpreten' der Vergangenheit geben sich hier die Ehre: Emil Gilels, Wladimir Horowitz, Sviatoslav Richter und natürlich Rachmaninoff selbst, der wohl der beste Interpret seiner Werke und der beste Pianist seiner Zeit war.
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Der Produzent Quincy Jones und Lionel Richie, Mitautor des legendären Benefizsongs We Are The World aus dem Jahre 1985, gaben heute Einzelheiten über die Weltpremiere und den weltweiten Vertrieb der modernen Fassung des Songs und des Begleitvideos zu We Are The World 25 For Haiti bekannt.
Die neue Version wurde am 1. Februar in genau demselben Aufnahmestudio aufgenommen, in dem vor 25 Jahre das Original aufgezeichnet wurde (Henson Recording Studios, vormals A&M Recording Studios). Die Produktion entstand unter der Leitung der Produzenten Wyclef Jean, Randy Phillips und Peter Tortorici in Zusammenarbeit mit den Produzenten Humberto Gattica und RedOne und den Koproduzenten Rickey Minor, Mervyn Warren und Patti Austin und ist für die haitianische Erdbebenhilfe und den Wiederaufbau von Haiti bestimmt.
Die Weltpremiere von "We Are The World 25 For Haiti" findet an diesem Freitag, den 12. Februar um 19:30 Uhr (ET) bzw. 18:30 Uhr (CT), auf NBC anlässlich der Übertragung der Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele in Vancouver statt.
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Etwa 250 Millionen Euro gaben deutsche Internetnutzer im Jahr 2009 für Downloads aus. Besonders Musikdownloads erfreuen sich steigender Beliebtheit. Was viele nicht wissen: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Musik kostenlos und vor allem legal aus dem Netz zu ziehen. Das Internetportal Online-tarife.de hat Download-Angebote genauer unter die Lupe genommen.
Die Auswahl an kostenloser und völlig legaler Musik ist überraschend groß. Aktuelle Charthits fallen jedoch eher selten unter die freien Downloads. Dafür lassen sich zahlreiche B-Seiten, Remixe und insbesondere unbekannte Musik und Interpreten entdecken.
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In 2009 entfiel erstmals mehr als ein Viertel des Umsatzes aus dem Musikverkauf auf das Online-Geschäft. Der Umsatzanteil digitaler Musik wuchs weltweit auf 27 Prozent. 4,2 Milliarden US-Dollar wurden im Jahr 2009 mit dem Verkauf von digitaler Musik eingenommen.
Musikliebhaber können aus einem Online-Angebot von über 11 Millionen Songs auswählen. Die Zahl der lizenzierten Musikplattformen im Internet liegt bei etwa 400 Anbietern.
Die Download-Verkäufe einzelner Titel stiegen im Jahr 2009 um geschätzte 10 Prozent auf mehr als 1,5 Milliarden Titel. Das Geschäft mit digitalen Alben überstieg im vergangenen Jahr alle Erwartungen und verzeichnete einen Wachstum von 18 Prozent auf rund 110 Millionen verkaufte Einheiten. Das geht aus dem am Donnerstag in London veröffentlichten Digital Music Report 2010 der International Federation of Phonographic Industries (IFPI) hervor.
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Der weltberühmte Rapper und Schauspieler Snoop Dogg, 38, war als Kind Mitglied eines Kirchenchores. Allerdings habe er es nicht gemocht, wenn seine Mutter ihn drängte, eine Hauptstimme zu singen. "Ich war schüchtern, der Soloauftritt setzte mich unter Druck", sagte Snoop Dogg, der mit bürgerlichem Namen Calvin Cordozar Broadus Jr. heißt, dem ZEITmagazin. Er habe nicht von Anfang an den starken Glauben an sein Talent gehabt.
Der Rapper sagte, er habe es geschafft, jedes seiner Ziele zu erreichen. "Früher, als ich begann, Rollen in Filmen zu spielen, habe ich mal gesagt: Ich träume davon, der schwarze Tom Cruise zu werden. Heute, glaube ich, wäre es umgekehrt: Tom Cruise könnte davon träumen, ein weißer Snoop Dogg zu sein".
Wenn er sich als Schauspieler eine Rolle aussuchen dürfte, dann würde er gern Miles Davis spielen: "Eines Tages sagte Quincy Jones zu mir: Wenn du rapst, dann klingt es, als würde Miles Davis Trompete spielen. Da wurde ich neugierig und wollte alles über ihn herausfinden. Ich begann, seine Platten zu hören und alles über ihn zu lesen".
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Mit der HD Live-Übertragung von Bizets ›Carmen‹ aus der New Yorker Met in deutsche und österreichische Kinosäle feiert Clasart Classic einen Höhepunkt der Opernsaison 2009/2010. Eine Rekordzahl von rund 20.000 Zuschauern verfolgte am Samstag Abend den Opernhit mit Elina Garanca und Roberto Alagna, weltweit erreichte die Live-Übertragung die Bestmarke von über 240.000 Zusehern.
›Carmen‹ war bereits die 19. Übertragung aus der Metropolitan Opera New York. Im März 2007 startete Clasart Classic in fünf deutschen Kinos. Innerhalb der letzten drei Jahre verzehnfachte sich diese Zahl und manifestiert sich heute in der Teilnahme von insgesamt 54 Lichtspielhäusern in Deutschland und Österreich. Während sich in der ersten Saison 2007/2008 ca. 32.500 Zuschauer beeindrucken ließen, lockte die laufende Saison hierzulande bereits gut 65.000 Zuseher in die Kinos. Weltweit begeisterte die aktuelle Opernsaison bisher mehr als 1,6 Millionen Menschen in 44 Ländern.
Die technische Bild- und Ton-Brillanz der High Definition-Übertragung sorgt für ein einzigartiges Kinoerlebnis und bietet den Kinobetreibern alternativen Inhalt, der den besonderen Stellenwert dieser Übertragungsform voll zur Geltung bringt.
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Vom 22. bis 31. Januar 2010 veranstalten Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und Deutschlandradio Kultur zum zwölften Mal Ultraschall - Das Festival für Neue Musik.
Das international angesehene Festival fördert mit u.a. 13 Ur- und Erstaufführungen sowie Aufführungen zentraler Werke der Gegenwart das intensive Gespräch über jüngste Entwicklungen der Neuen Musik. Dabei schlägt das Festival einen weiten Bogen - von experimenteller Elektronik bis zu Gegenwartsgrößen der Neuen Musik und ihren Klassikern.
Außerdem feiert Ultraschall in diesem Jahr den 80. Geburtstag zweier Berliner Komponisten, die die Neue Musik in den letzen 50 Jahren entscheidend mitgeprägt haben: Dieter Schnebel und Paul-Heinz Dittrich.
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Die altehrwürdige englische Zeitung „The Times“ hat eine Einspielung des NDR aus der Hamburger Laeiszhalle zum Jazz-Album des Jahrzehnts gekürt: Im November 2006 spielte e.s.t., das Trio um den schwedischen Pianisten Esbjörn Svensson (1964-2008), in Hamburg ein fulminantes Konzert, das Svensson als „eines der besten“ seiner Karriere bezeichnete. Die NDR Jazzredaktion war vor Ort und zeichnete den umjubelten Auftritt auf.
Das Konzert wurde im März 2007 im Radioprogramm NDR Info gesendet. Danach erschien es unter dem Titel „e.s.t. live in Hamburg“ als Koproduktion des NDR mit der Plattenfirma ACT auf CD. Die Aufnahme wurde international gefeiert. In Deutschland erhielt das Album einen German Jazz Award in Platin.
Im CD-Ranking der „Times“ verwies „e.s.t. live in Hamburg“ Jazz-Prominenz wie Herbie Hancock, Branford Marsalis oder Diana Krall auf die Plätze.
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